Küchenfronten reinigen: klebrigen Fettfilm in einem Durchgang entfernen
Die Fronten über dem Herd fühlen sich nach Monaten klebrig an. Das ist kein Schmutz zum Wegwischen, sondern kondensierter Küchendunst – der braucht einen Fettlöser.
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Auch bei eingebranntem Fett
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So gehst du vor
- Von oben nach unten arbeiten, damit ablaufende Tropfen keine sauberen Flächen verschmutzen.
- Reiniger auf das Mikrofasertuch sprühen, nicht direkt auf die Front – so läuft nichts in Fugen und Scharniere.
- 1 bis 2 Minuten einwirken lassen, bei stark verklebten Stellen etwas länger.
- Kanten, Griffe und Griffmulden separat nacharbeiten.
- Mit trockenem Tuch nachpolieren.
Frontmaterialien im Detail
- Hochglanz-Lack: nie kreisend wischen, immer in Bahnen und sofort nachpolieren.
- Matte Lackfronten: unempfindlicher gegen Streifen, aber empfindlich gegen Scheuermittel.
- Folienfronten: keine Nässe an den Kanten stehen lassen, sonst löst sich die Folie mit der Zeit.
- Edelstahl: in Schliffrichtung wischen.
- Unversiegeltes Holz: nur nebelfeucht, kein Fettlöser.
Die Stellen, die fast alle vergessen
- Unterseite der Oberschränke – dort setzt sich der meiste Dunst ab.
- Oberkante der Hochschränke.
- Griffleisten und Griffmulden mit Handfett.
- Sockelblenden und Bereich hinter dem Mülleimer.
- Rahmen und Dichtung der Spülmaschinentür.
Rhythmus für dauerhaft saubere Fronten
Die Fronten rund um Herd und Spüle einmal im Monat entfetten, den Rest der Küche einmal pro Quartal. Wenn der Fettfilm gar nicht erst dick wird, reicht künftig ein einziger Durchgang mit kurzer Einwirkzeit – das spart mehr Zeit als jede Intensivreinigung.
Küche, die sich wieder glatt anfühlt
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